“… unglaublich präsent!”:
Interview mit Jurorin Raphaela Marx

Am 09.04.2019 startete das 36. Münchner Schultheaterfestival in der Pasinger Fabrik mit der Häppchenparade. Es wurden 19 diverse Häppchen vorgestellt. Wir, Mina und Ich, fanden alle auf ihre eigene Art und Weise interessant und spannend. Da wir uns aber auch für die Meinung des Publikums interessieren, haben wir eine Zuschauerin befragt, die gleichzeitig eine der Jurorinnen ist: Raphaela Marx.

Wie fanden Sie die Häppchenparade?

Eine sehr schöne und kurzweilige Einrichtung! Manchmal finde ich, dass die Vorab-Information vielleicht ein wenig die Spannung nimmt. Aber andererseits wecken die Häppchen natürlich Interesse und man kann sich besser vorstellen, was einen in der Aufführung erwartet.

Welches Häppchen hat Ihnen am besten gefallen?

Das ist eine schwierige Frage: Grundsätzlich natürlich alles! Einfach schön ist, dass sich Schüler auf die Bühne stellen und präsentieren.

Gab es bestimmte Schauspieler, die Sie beeindruckt haben?

Mich haben sehr viele Schauspieler beeindruckt. Um nur ein paar Beispiele von vielen zu nennen: Der Löwe im Stück "The Wizard of Oz" (vorgeführt von der Jan-Amos-Cornelius-Grundschule) - er ist noch so jung und schon voll in der Rolle. Dabei auch wirklich witzig! Das fand ich toll. Oder die drei Schüler (der BOS Fürstenfeldbruck) in der Macbeth Vorführung, vor allem die beiden Männer: Sie waren unglaublich präsent. Und natürlich viele, viele mehr...

Fanden Sie, es war authentisch?

Manche tun sich natürlich leichter als andere, es gibt einfach ganz unterschiedliche Charaktere, manche stehen eher im Vordergrund und jeder hat seine eigene Persönlichkeit. Aber ganz grundsätzlich: Ja!

Welches Stück würden Sie sich gerne ganz anschauen?

Ich werde alle drei Tage hier sein, auch mit eigenen Klassen. Also alle.

Hat die Häppchenparade Ihren Erwartungen entsprochen?

Auf jeden Fall. Und besonders gespannt bin ich auf neue Formate, wie das "Theater To-Go" der Grundschule Lincolnstraße und frage mich, wie sie funktionieren, weil das ja eigentlich Auftragsarbeiten sind, die direkt aus dem Unterricht entstehen und diesen Unterricht erleben wir auf der Bühne natürlich nicht. Ich lass mich überraschen!

 

Büsra

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