Der Besuch der alten Dame

Nachdem Klara Wäscher von Alfred Ill schwanger wird, verlässt er sie und verleugnet die Vaterschaft. Wütend verlässt Klara ihre Heimatstadt Güllen. Durch mehrere Ehen wird Klara sehr vermögend. Die Milliardärin nennt sich nun Claire Zachanassian. Sie machte Güllens Einwohner ein verlockendes Angebot. Wenn diese Alfred Ill ermorden, würde sie der Stadt 1 Milliarde zahlen. Damit will Claire sich nach 45 Jahren die Gerechtigkeit erkaufen, denn mit Geld ist alles möglich, wie sie selbst im Stück sagt. Die Einwohner der Stadt lehnen das Angebot bewusst und überzeugt ab. Doch nach Tagen bemerkt Alfred, dass die Bewohner  in Gegenstände investieren, für die sie eigentlich kein Geld hatten, z.B neue gelbe Schuhe, Schreibmaschinen, usw. Dadurch verschulden sie sich bewusst bei Claire. Ebenfalls spürt Alfred eine innere Unruhe und bekommt Angst um sein Leben.

Die Schauspieler waren sehr überzeugend, dafür dass sie mehrere Rollen spielen mussten. Ohne Probleme haben sie die unterschiedlichen Charaktere wechseln können. Sie haben das Publilkum begeistert, indem sie in manchen Stellen des Stücks, wie zB. im Gericht, das Publikum selbst zu Schauspielern gemacht haben. Wir durften über Schuld und Unschuld bestimmen. Das Bühnenbild bestand zum Teil aus den Schauspielern selbst (zB. die Bäume im Wald). Wir als Zuschauer wurden mitgerissen von den Gesichtsausdrücken und Gesten der Schauspieler in die Welt der alten Dame.





Es war sehr gut Besucht, weshalb wir leider nicht gut sehen konnten, aber trotzdem hat es uns sehr gut gefallen. Im Großen und Ganzen war es ein sehr spannendes Stück, bei dem es sich lohnt 80 Minuten still zu sitzen und zu zuhören.

Wir hatten vor dem Stück die Chance mit den Schauspielern zu sprechen...

Die Schauspieler des Stückes

Valentina und Zara

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