Die Odyssee „Erst einölen, dann reden wir….“

Muss man ein fast 3000 Jahre altes Stück immer und immer wieder auf die Bühne bringen? Wir sagen: Ja, man muss!

Die moderne und zeitgemäße Umsetzung dieses „alten Schinkens“, war einzigartig. Durch Witz und Humor konnten die Schauspieler das Publikum in ihren Bann reißen.

Ein besonderes Merkmal dieser Inszenierung war, dass sich immer alle Darsteller auf der Bühne befanden, was wir als besonders angenehm und harmonisch empfanden.

Die Schauspieler überzeugten uns vor allem, indem sie die Gefühle nicht nur authentisch, sondern absolut genial auf die Bühne brachten.

Anstelle von sperriger Requisiten wurde lustigerweise das Schiff von einer Sackkarre ersetzt, mit der Odysseus durch das Meer geschoben wurde.

Durch humorvolle Tanzeinlagen und einer ernsten - fast schon brutalen - Kampfszene, die mit den Worten „Erst einölen dann reden...“ eingeleitet wurde, ist es zu einem unvergesslichen Erlebnis geworden.

Herr Dr. Legl, ein Deutschlehrer der Anita-Augspurg Berufsoberschule mit besonderer Begabung. Mit zum Teil selbst komponierten antiken Klängen verlieh er dem Stück einen unverkennbaren Charme. Der Melodie einer Chitarrone und einer Barocklaute lauschen zu dürfen, war ungewöhnlich und zugleich beeindruckend.

Vielen Dank für dieses wunderschöne Erlebnis

Eure

Isabella & Jaqueline

1 Antwort

  1. Ein echt hottes Stück. Knackige Darsteller und wirkten aufgrund des Öls nochmal besonders zum anbeißen. Odysseus hatte für nen Schiffbrüchigen ein echt gut bestücktes Gesäß. Zeus ist so gediegen über die Bühne gegleitet und gab auch einen tollen Stein ab. Echt krass geil! Thumbs up für den Lehrer der kein Musiklehrer ist aber besser Instrumente spielen kann!