Improvisation für Groß und Klein

Was ist eigentlich Improvisationstheater?

Wie gleich am Anfang erklärt wurde, weiß man bei dieser Art von Theater nie, was einen in den nächsten Minuten erwartet. Es gibt kein Skript, die Schauspieler sind auf das Publikum angewiesen und das Stück wird gemeinsam geformt.

Sieben kleine Sequenzen, darunter eine Zugabe, haben die Schauspieler Alex, Leopold, Lena, Johanna, Chantal und Max unter Anleitung des Publikums performt. Von einem Puppenspieler bis hin zum Gebärdensprachdolmetscher waren alle Rollen vertreten und wurden von den Zuschauern mit tosendem Applaus gewürdigt. Besonders die Szene des Gebärdensprachdolmetschers, bei der einer der Schauspieler eine Expertensendung pantomimisch unterstützt hat, war unserer Meinung nach super. Aber auch die Darstellung kurzer Szenen, bei welchen die Schauspieler auf ein Kommando ("Freeze") einfrieren und durch außenstehende Darsteller ersetzt werden, wurde vom Publikum gefeiert. Der Saal wurde von Applaus und Gelächter ausgefüllt, welchen die Schauspieler auch voll und ganz verdient haben.

Die anfängliche Nervosität wurde laut einstimmigen Aussagen der Schauspieler schnell abgelegt und schließlich hatten alle Spaß an den Inszinierungen. Laut einem der Schauspieler, ist das wichtigste beim Theaterspielen einfach lozulassen und sich ganz auf den Moment zu konzentrieren.

Weder die Schauspieler noch die Zuschauer wissen am Anfang des Stückes, was sie genau erwartet oder vor welchen Herausforderungen sie stehen werden. Vielleicht ist das genau der Grund, weshalb es am Ende so lustig war.

 

-Danai

2 Antworten

  1. Ines Beyer
    Ihr seid fantastisch und sehr überzeugend!
  2. Lena
    Ja, es war wirklich ein Vergnügen. Als Schauspieler ist die Aktivität - ob klatschen oder lachen - des Publikums einfach immer das schönste Kompliment.