“Make Rome great again!”

Wird Donald Trump wie Romulus die Welt zerstören?

Diese Frage wirft das Pestalozzi Gymnasium in dem Stück "Romulus der Große" auf. Es werden Parallelen zwischen der damaligen und der heutigen Zeit dargestellt. Während es um den Niedergang Roms geht, wurde während der Aufführung moderne Bilder sowie moderne Musik hinzugefügt. Ein Lied von Bob Dylan unterstreicht gut das Leiden der Menschen während des Krieges.

Die Schüler des Pestalozzi Gymnasiums beherrschen die Texte von Dürrenmatt alle hervorragend, aber ganz besonders hervorzuheben ist die Darstellerin, die den Kaiser spielt. Laut und deutlich, wie von einem Kaiser erwartet, spielte sie die Rolle überzeugend.

Die Schauspieler tragen angedeutete historische Kostüme und so trägt der Kaiser als Zeichen der Macht eine goldene Krone und einen roten Umhang. Das Bühnenbild war relativ dezent. Als Anspielung auf das Hobby von Romulus, die Hühnerzucht, sieht man im Hintergrund drei Hühner an der Wand. Eines davon ist als Donald Trump dargestellt. Die Unterschiede zwischen Historischem und aktuellen Bezügen wecken das Interesse des Zuschauers. So wird zum Beispiel Roms schlechter Zustand erläutert,indem auf einem Projektor immer wieder die Fotos der Schauspieler auftauchen, die den Text anschaulich machen.

Obwohl wir uns eigentlich nicht für Geschichte interessieren, hat uns das Theaterstück gepackt. Wenn ihr Zeit habt, seht euch das ganze Stück an!

Michael, Deniz

Kaiser Roms

Ämilian ein römischer Patrizier

Der Kaiser wird angeklagt

Kommentare sind deaktiviert