“Nach dem Festival ist vor dem Festival” – Interview Reinhard Kapfhammer

Wir interviewen den Organisator des Schultheaterfestivals Reinhard Kapfhammer.

M: Warum organisieren Sie das Festival?

Reinhard Kapfhammer: "Wir sind ein Verein, der mehrere Angebote für Jugendliche und Kinder hat. Ich arbeite hier im Hause, habe hier verschiedene Programme und bin fast das ganze Jahr hier. Das Schultheaterfestival gibt es seit 25 Jahren und solang mache ich das auch."

M: Wie sah Ihre vorherige Berufslaufbahn aus?

R.K.: "Ich habe Pädagogik studiert, als Student schon hier gearbeitet. Die Arbeit wurde dann immer mehr und irgendwann wurde daraus ein Arbeitsplatz."

M: Wie lange organisiert man so ein Theaterfestival?

R.K.: "Ja, das ist wie im Fußball: Nach dem Festival ist vor dem Festival."

M: Wie viele arbeiten mit Ihnen?

R.K.: "Eine Kollegin im Schulreferat, Frau Ilona Herrmann, die die Moderation mit einer weiteren Mitarbeiterin macht und ich bin alleine, was die Vorbereitung und die Organisation betrifft. Beim Festival gibt es dann ungefähr 10 Mitarbeiter mit verschiedenen Tätigkeiten wie z.B. Kasse..."

M: Was war Ihre größte Enttäuschung?

R.K.: "Der größte Flop während des Festivals war heute. Eine Gruppe wollte morgens und nachmittags auftreten und nachmittags waren zu wenig Reservierungen vorhanden. Die Gruppe ist leider am Nachmittag nicht aufgetreten."

M: Wer sind die Juroren, die die Stücke auswählen?

R.K.: "Das sind Lehrer, die auch selber Theater machen, die aber nicht im Festival mitmachen und andere, die Theater- Pädagogik Ausbildungen haben. Ich bin auch mit dabei."

M: Wer finanziert das Geschehen?

R.K.: "Es wird vom Sozialreferat und Referat für Bildung und Sport finanziert."

M: Wie kommt das bei den Zuschauern an?

R.K.: "Es hängt davon ab, was zu sehen ist. Es gibt sehr spannende Stücke und es gibt Stücke, die nicht so prickelnd sind."

M: Was erwarten Sie von der Zukunft?

R.K.: "Dass das Ganze nicht Routine wird und immer das Gleiche ist und nicht die einzige Abwechselung die Farbe der Plakate ist."

(Wir beide waren erstaunt, wie gelassen Herr Kapfhammer während des Festivals wirkte!)

Michael, Deniz

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