Ohne Papiere keine Arbeit und ohne Arbeit keine Papiere.

Nachdem die Schüler der Montessori-Schule uns gestern bei der Häppchenparade mit ihrem professionellen Auftritt überzeugt haben, entschlossen wir uns, heute das ganze Stück von "Der Hauptmann von Köpenick" anzuschauen. Die Schauspieler zeigen uns, wie schwierig es sein kann, ohne Papiere zu leben, denn ohne Papiere gibt es keine Arbeit und ohne Arbeit gibt es keine Papiere. In dem Stück gibt es immer wieder Szenen, in denen sich das Problem wiederholt. Aber als Lösung überlegt Willhelm Voigt sich eine geschickte Täuschung, damit er zu einem Pass kommt: Er verkleidet sich als Hauptmann, um die Gehorsamkeit von der Polizei und den anderen Mitarbeitern im Rathaus zu bekommen.

Die Rolle vom "Hauptmann" Willhelm Voigt wurde mehrere Male von unterschiedlichen Schauspielern verkörpert. Wir finden es sehr gelungen, weil die Schauspieler uns näher bringen, dass jeder diese Situation erleben kann. Dazu möchten wir die Live-Musik erwähnen, die sehr flüssig das Stück begleitet und somit die traurigen und die spannenden Momente für das Publikum spürbar gemacht hat. Auch die Intergration von der Gruppe war bemerkenswert. Insgesamt fanden wir das Stück sehr schön und haben uns dabei sehr wohl gefühlt.

 

Nathalie, Sinthiou.

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