Unter einem Dach – ganz (ohne) Drama

Heyo, gerade eben war die Vorstellung von "Unter einem Dach". Die Jung-Darsteller des Theaterspielhauses haben uns Themen wie Mitgefühl und Zivilcourage auf witzige, authentische, bisweilen auch eindringliche Art nahe gebracht. Zum Beispiel ein Bild in der U-Bahn: Eine junge Frau wird überfallen, ein junger Mann "rettet" sie. Er wird kurz darauf beschimpft eine Brieftasche gestohlen zu haben, die dem angeblich Bestohlenem eigentlich nur aus der Tasche gehopst ist und sie wiederum macht sich für Ihren Retter stark. Die Dialoge wirken alle glaubwürdig und lebendig, kein Wunder, denn in der Fragerunde mit der Regie und den Schauspielern im Anschluß offenbart sich, dass die Texte komplett improvisiert sind. Nur der ungefähre Verlauf der Szenen sind geplant, sprechen darf und soll jeder und jede so, wie es gerade kommt. Gelegentliche Versprecher kann man hier echt verzeihen, ich würde sogar sagen, sie sind erwünscht. Im richtigen Leben verhaspelt man sich ja aufständi... auch ständig. 😉 Also, ich hatte und wünsche noch viel Spaß! LG Matt   Nachtrag: Es ist jetzt kurz nach Zehn in der Nacht und ich hab mir heute drei Stücke angesehen. Im direkten Vergleich kann ich jetzt sagen, dass ich hier am meisten Spaß hatte, viel Charme, Energie und ungezwungene Glaubhaftigkeit, weiter so!

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