Wer bin ich & wer will ich sein? – Fadenspiele

Fadenspiele handelt von einem Mädchen, welches nicht weiß, wer sie ist und wie sie sein möchte.

Von außen ist sie die angepasste Partyrmaus Elica - von innen die kaputte verletzte Alice.

Später trifft sie zufällig auf Sam. Ihr Schicksal verbindet sie miteinander. Nach und nach entdeckt Sam das wahre Ich von  Elice (Alice) und sie verlieben sich ineinander. Nachdem Sam Alice belügt, verliert sie aber das Vertrauen in Sam und in sich selbst, weshalb sich die zwei Persönlichkeiten voneinander lösen und Elice Alice tötet.

Ich denke sie haben den Titel Fadenspiele gewählt da sie nicht wusste ob sie wie eine Marionette bewegt werden möchte oder ihre Fäden kappt und sich selbst bewegt.

Was hat uns begeistert?

Wir fanden das Stück sehr emotional und bewegend. Die Schauspieler haben die Rollen sehr authentisch gespielt, weshalb man wie gebannt zugeschaut hat. Vor allem Alice hat sehr intensiv gespielt und mit ihrer Mimik, Gestik und Körperhaltung sehr überzeugt. Man hat gespürt, was sie gespürt hat… Wir hatten Tränen in den Augen, als sie ihre Gefühle dem Publikum und Sam geschildert hat. Super gespielt!

Das Bühnenbild war komplett weiß, damit, wie die Regisseurin meinte, jeder etwas anderes in das Stück hineininterpretieren kann und weil Weiß im Gegensatz zu Schwarz Unschuld  symbolisiert.

Die Kostüme waren bis auf Alice einheitlich weiß, um herauszustellen, dass sie anderes denkt als die anderen. Die Kostüme waren gut gewählt, man konnte somit den Sinn besser nachvollziehen.

Die Tänze verstärkten zusätzlich die Emotionen der jeweiligen Situation: Elica schildert die hässlichen, groben Bewegungen, Alice hat die schönen sanften Bewegungen. Das stellt die zwei Seiten von Alice dar.

Nach dem Stück haben wir die Autorin und die drei Hauptdarsteller befragt. Was wir dabei interessant fanden:

Das Stück wurde von der 18 jährige Katharina Holzhey geschrieben und es dauerte zwei Jahre bis zu der Vollendung des Stückes. Inspiriert wurde sie von Stephen Hawking und einem darauffolgenden Traum.  Sie geht auf‘s Viscardi-Gymnasium und schreibt an einem weiteren Stück …wir sind gespannt. Tolle Sache, was Katharina Holzhey da selbst geschrieben und veröffentlicht hat.

Spannend war auch, dass die Rolle von Sam eine leere Fläche war bis Fiona die Rolle bekam und nach und nach die leere Fläche füllte und eine wichtige Figur daraus wurde.

verfasst von : Jin, agi und viki

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