Wolkenkuckucksheim

Mit einer kurzen Willkommensrede von Ilona Herrmann und einem Stück aus dem Theaterorchester wird das 40 minütige Tanztheater „die Vögel“ des Klenze-Gymnasiums am heutigen Abend eröffnet.

Utopia, der ideale Staat, war und ist der Traum aller, die sich ungerecht behandelt fühlen. Was aber passiert, wenn ein Staat neu entsteht und es besser machen will? Man kann dem schönen Scheitern getrost zusehen, denn eine griechische Komödie fordert ein Happy End...

Drei Menschen. Sie sind auf der Suche nach der Vogelkönigin. Sie erleben erfolgloses navigieren ihrer Smartphones durch einen Park. Die Vögel ... Wo sind sie nur? Nach langem rufen und suchen stolzieren zwei Pinguine an. Sie sind die Butler der Vogelkönigin, und rufen sie vor Ort. Die Menschen planen großartiges mit den Vögeln, doch diese sind scheu und verängstigt von der Brutalität der Menschen. Pfauen, Schwäne, Flamingos, Krähen und Hühner treffen mit ihren Tänzen begleitend vom Orchester auf die Bühne. Sie schließen mit den Menschen einen großen Plan ab.

Das Stück „die Vögel“ ist ein sehr altes Stück, verfasst von Aristophanes 414 v. Chr.

Die Theatergruppe und die Theaterleiter änderten das Stück ein wenig um.

Die Darsteller haben Mut gezeigt da es prekäre Gesang- und Tanzszenen gab.

Das Bühnenbild war auf zwei Ebenen aufgebaut: Der Erde, wo Vögel und Menschen leben und dem Himmel wo Götter die Welt beobachten.

Die Kostüme der jungen Schüler/innen waren sehr extravagant gestaltet. Die Vogelkönigin mit mächtiger und bunter Federpracht, die Krähen mit schwarzem Gefieder, die Schwäne mit wunderschönen Reifröcken, Flamingos in pinkem Kostümen, die Pfaue mit wunderschönem schillernden Grün- und Blautönen und Hühner mit ihren spitzen Schnäbeln und gelbem Gefieder, sowie die Menschen im Alltagslook.

Die Vogelkönigin

Die Vogelkönigin

Die Hühner

Die Hühner

Der Schwan

Der Schwan

Der Pfau

Der Pfau

In dem Stück werden Orchesterstücke und Tanzchoreographien umfangreich eingeführt.

Das Stück ähnelt nicht der Originalverfassung, da es eigentlich kein Happy End geben würde, wenn Aristophanes nicht hineingeplatzt wäre und das Stück nach seinem Ende verlangt hätte. Man muss sagen dieses merkwürdige Ende hat mich sehr überrascht da es sehr plötzlich kam.

Nach erfreutem Applaus verbeugten sie die Darsteller, die Theaterleiter erhielten jeweilig einen Blumenstrauß, eine Urkunde für die Teilnahme am Theaterfestival und einen Gutschein für einen Theaterworkshop für die gesamte Theatergruppe.

Verfasst von Deniz & Angelina

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